Ich sammle Fragmente, weil ich unfertigem mittlerweile mehr glaube als dem Glatten. und weil das, was zwischen zwei Gedanken aufblitzt, oft näher an mir ist als jede ausgearbeitete Form.
Manchmal bleiben von einer roman-idee nur zwei Zeilen zurück. oder da ist noch ein foto, das gerne eine serie wäre. Ich lasse – mal mehr mal weniger freiwillig – stehen, was noch nicht abgeschlossen werden will. wo es brüchig ist, wird aber auch geatmet. und manchmal fehlt einfach dingen ein zuhause.
Diese Seite ist kein fertiger Ort oder einer, der mit einem roten faden eingezäunt ist. fragmente vom bleiben ist ein archiv dessen, was sich weigert, einfach zu verschwinden.